Hasta luego in Latinoamerica

Santiago de Chile (02.10.2002)

Schoen wars! Wir sitzen in der Nachmittagssonne im Cafe in Santiago de Chile und lassen unsere Gedanken schweifen. Bolivien bleibt unsere Nummer Eins, am Amazonas waren wir immer noch nicht und die Menschen Suedamerikas machen diesen Kontinent und unsere Reise unvergesslich. Zwischendurch faellt es uns schon schwer, uns die Enge zu Hause in Deutschland vorzustellen. In der Weite Suedamerikas ist einfach noch Platz. Dennoch sind wir uns auch mal einig. Einen Platz zum Leben haben wir fuer uns auch dieses Mal nicht gefunden. Nicht dass wir danach gesucht haetten, aber man faehrt ja mit offenen Augen durch die Welt. Das Kino am Abend, ein gutes Blues-Konzert oder die Kneipe nebenan wuerden uns fehlen. Und nach wie vor belasten die Gegensaetze. Steinreich und bettelarm muessen gemeinsam leben, getrennt durch Zaeune und Sicherheitsbeamte. Ob die Gonis, Menems, Manfreds, Lulus usw. dieser Laender daran etwas aendern koennen und wollen? Politisch ist Suedamerika fuer uns Europaer eine Geisterbahn, trotz Spendenskandale in unserer auch nicht ganz sauberen Republik. Wir druecken den Menschen alle Daumen. Nicht zuletzt weil wir ja auch mal wiederkommen wollen. Denn selbst der Pazifik hat uns zum Schluss noch einen "Badetag" geschenkt und schliesslich waren wir immer noch nicht am Amazonas und in Bolivien fehlt....

Abschliessend ein ganz besonderes Dankeschoen an alle, die diese Monate so schoen gemacht haben: Alain; der mexikanische Autohaendler; der Holzschnitzer in Oaxaca; Petra; Senora Leonora vom Hotel Happydays; Denise und Pascal; Abram; Jose, Flora; Georg und Helga; Evelina und Graciella aus Foz; Hugo, Mama, Graciella, Carlos, Alberto und nochmal Graciella; Jorge und Dona Maria; die Bibliothekarin aus dem Goetheinstitut; Silke; das aeltere Ehepaar mit den vielen Tips fuer Valparaiso; el Senor Pescadero; Amri und Toechter; der freundliche Chileno-Belgier in Vilches; die vielen Taxifahrer und Colaverkaeufer.

Que le vaya bien! Hasta luego!